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Sonntag, 28.08.2016

 

Urlaubs- und Verhinderungspflege

 

 

In der Urlaubszeit stellt sich für viele Pflegende von Angehörigen eine schwierige Frage: Sie wollen unbeschwert Urlaub machen, aber die Sorge um ihre Lieben daheim lässt sie nicht los. Verhinderungspflege kann aber ebenso gut bei Krankheit des pflegenden Angehörigen, bei Terminen oder wenn man einfach nur ein wenig Zeit für sich benötigt, beantragt werden. Dabei ist es auch möglich, stunden- oder tageweise eine Betreuung zu organisieren. Trotz der Dankbarkeit - die sich oft nicht in Worten fassen lässt - ist Pflege von Angehörigen eine psychisch wie physisch anstrengende Arbeit. Um auch pflegenden Angehörigen eine Möglichkeit zur Erholung zu geben, gibt es die Verhinderungspflege.

Die Idee, die dahinter steht ist, dass pflegende Angehörige von der Pflegekasse Geld für eine Pflegevertretung erhalten. Sie wird bei der zuständigen Pflegekasse beantragt. Unser Pflegedienst kann Ihnen dabei gern behilflich sein. Voraussetzung für die Beantragung der Verhinderungspflege sind: Die zu pflegende Person hat eine Pflegestufe und es besteht eine Pflegebedürftigkeit seit mindestens sechs Monaten. Zusätzlich muss die Pflegeperson nachweisen, dass sie mindestens zehn Stunden pro Woche für die Pflege aufwendet. Die Pflegestufe spielt dabei keine Rolle. Zu beachten ist allerdings, dass für die Dauer der Verhinderungspflege die Zahlung des Pflegegelds eingestellt wird. Das Geld für die Verhinderungspflege also anstatt des Pflegegelds ausgezahlt wird. Sie können maximal 28 Tage und bis zu einem Höchstbetrag von 1.550 Euro im Kalenderjahr Leistungen in Anspruch nehmen. 

Bei Fragen und Hilfestellung für die Antragstellung sind die Mobilen Dienste Kempf jederzeit ein Ansprechpartner.